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Do, 17.05.2012, 21:00 Uhr

blurred edges - Die Hörbar präsentiert: Kapotte Muziek / Nova Huta

Bild zu Die Hörbar präsentiert: Kapotte Muziek / Nova Huta

KAPOTTE MUZIEK (NL)
Kapotte Muziek is an electro-acoustic trio of Frans de Waard, Peter Duimelinks and Roel Meelkop. They play live concerts and never make studio recordings.
During live performances Kapotte Muziek explore the minimum input of acoustic sound to a maximum extent. All sounds originate from obsolete materials that we have found in the course of our activities. Every performance is preceded by a 'junk search' to obtain new sound material. In the past we have used metal (from very small to very big), wood, paper, plastic, glass, stones etc. Every object is thoroughly explored for its sound qualities, amplified either by microphone or by contact-microphone. This is combined live with pre-recorded sounds of acoustic, environmental and electronic origin. In this line-up Kapotte Muziek exists since 1995. From 1993 to 1995 Kapotte Muziek were just Peter Duimelinks and Frans de Waard. Duimelinks and Meelkop are also a member of THU20 aswell as actively involved as solo musicians. De Waard also plays with Beequeen, and solo as Freiband and Shifts.
www.fransdewaard.blogspot.com
www.kapottemuziek.blogspot.com

NOVA HUTA (HH)
Nova Huta (neue Hüte?) war zuerst eine nach Deutschland geschmuggelte polnische Friseurschaufensterdekoration, später Moderator der ersten Pornokaraoke Show. Seit 2000 ist es, in Anlehnung an alte tschechische Animationsfilmmusik und schrulligen Pop, das ständige Soloprojekt des Hamburger „Soundtüftlers“ und Musikers Reznicek, dessen Karriere einst ihren Anfang im atonalen Umfeld der Hamburger Hörbar nahm.
Nova Huta war mit einer der ersten, der Anfang des Jahrtausends mit wahnwitzigen Entertainmentshows die aktionsarmen Bühnen der elektronischen Musik wieder zum Leben erweckt hat. Als Hohepriester existentieller Ambivalenz, der mit laszivem Hüftschwung seinem, von ihm selbst viel beschworenem Untergang entgegentänzelt, paart er musikalisch souverän Krach und Kitsch. Seine Lippen spucken hinterhältige Jamben, während seine Nase gefühlstrunken nach Liebesperlen schnuffelt.
Sein Genre aber ist und bleibt trotz aller stilistischer Bemühungen hin zum bulgarischen Bootyblues die „datschadelische“ Musik - haben wir das nicht immer schon geahnt? Alleine oder zusammen hat er bereits unzählige Bühnen Europas, Amerikas und auch Asiens bespielt, mit Neoangin u.a. ein Musical in Moskau auf die Beine gestellt oder Jubiläumsparties für das Goethe Institut in Singapur geschmissen.
Als „Gynthesizer“ ist er mit der Popband „La Stampa“ der neue Klepper im Stall des bäuerlichen Berliner Labels Staatsakt. Immer mal wieder taucht er auch an Theatern oder auf Kunstbiennalen auf und komponiert zudem für Film, TV und Radio.
Ganz selten aber sieht man ihn weinen, obwohl er gerne würde. Doch auch daran soll er bereits arbeiten. Was uns allerdings bei seinem Auftritt in der Hörbar erwartet, wüsste er selbst gerne.

Die wichtigsten Nova Huta Tonträger:
„The almost very best of datschadelic classics“, CD, So hat es die Natur gewollt
„Bambij Robots Nonstop Datscha“, CD, Stora
„Here comes my seltsam voice“ CD, Variz Rec.
„Jumping on someone elses train“ 7`mit Neoangin
„So hat es die Natur gewollt“, 7`mit Neoangin
www.myspace.com/novahuta

Eintritt: 5
Ort: Hörbar | Brigittenstr. 5
Web: www.hoerbar-ev.de

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