Kalender

Mi, 28.12.2011, 20:00 Uhr

Jahresauklangfestival der Hörbar

Bild zu Jahresauklangfestival der Hörbar

Jean-Hervé Péron (Faust)
Heidrun Schramm (Sonata Rec) und Nicolas Wiese [-Hyph-]
Kakawaka


Jean-Hervé Péron (Faust)
in der Hörbar am 28.12. werde ich, da ich noch kein Symphonieorchester gefunden habe, einen weiteren Aspekt meiner "Poeme pour Betonniere et Orchestre" vorstellen: "Poetes dans la Betonniere sans Orchestre".
"Les maudits Mots Dits " könnte es auch heißen : Der Zufall hat mir Gedichte in die Hände gespielt. Ich habe sie interpretiert, übersetzt, untermalt mit ebenfalls zufälligen Soundscapes oder Blitz-Compositions. Sie werden gesprochen von vier Zementmischern, Nahaufnahmen vom Geschehen und der Peripherie werden auf vier Leinwände projiziert. Schutzhelme, Schutzbrillen und Hörschutz werden kostenlos am Eingang zu Verfügung gestellt. Herzschrittmacher müssen VOR dem Konzert auf Funktionsfähigkeit geprüft werden. Notausgänge MÜSSEN frei bleiben.
Art-Errorist is jhp is Jean-Hervé Péron , geboren 1949, Franzmann dem Passport nach, Hamburger von Herzen seit 1968. Gründungsmitglied der in der Welt heiß geliebten, aber in Allemagne vollkommen ignorierten Gruppe "Faust" und zusammen mit seine Frau C. Varain Initiator des jährliche Kult "Avantgarde-Festivals" zwischen Hamburg und Lübeck.
jhp juni 2011: "ich habe mit dem Solo-Projekt "Beton" vor fünf Jahren angefangen, als ich merkte, dass die Faszination für die Zementmischer zur Obsession würde. Ich musste das loswerden, was ich alles sah und hörte in diesem wundervollen Instrument: Demut, Ewigkeit, Fruchtbarkeit. Das Mantra "rund ist schön ist rund ist schön ist rund" begleitete mich ständig und trieb mich zu der Begegnung mit Ivan Bellocq, französischer zeitgenossischer Musikkomponist. Das "Poeme pour Betonniere et Orchestre" ist nun vollendet, ein Stück für Symphonieorchester und Zementmischer. Verschiedene Formen diese Poems konnte ich bereits aufführen mit meinen eigenen Zementmischern: "Impromptu pour Betonniere et ensemble" mit der Hamburger Formation "Ten Ta To" beim Chiffren-Festival 2010 in Kiel; "Poeme Beton mit schwangerer Frau" mit meiner Tochter Sascha-Elisabeth in der Astra-Stube 2011 in Hamburg; "Impromptu pour Betonniere et Orchestre" während der Avantgarde-Festivals 2009 mit Olga Moll am Flügel, Ivan Bellocq an der Flöte, James Johnston an der E-Gitare und Nathalie Forget am Ondes Martenot. Der letzte Aufführung (Avantgardefestival 2011 "Poeme für 46 Betonmischer") wurde im TV übertragen
www.facebook.com/pages/Jean-Hervé-Péron/108505715846665
www.art-errorist.de/


Heidrun Schramm (Sonata Rec) und Nicolas Wiese [-Hyph-]

Heidrun Schramm und Nicolas Wiese spielen bereits seit 2004 als elektroakustisches Duo zusammen. Beide verwenden dabei Material und Teilstrukturen aus ihren Solo-Arbeiten, Installationen und unvollendeten Kompositionen, um diese zusammen live neu zu untersuchen. Im konzentrierten und klanglich vielschichtigen Duo-Kontext entsteht hier etwas, das immer auch neue Komposition sein könnte, sich darauf aber nicht unbedingt festlegt.
Heidrun Schramm / Sonata Rec

Heidrun Schramm komponiert elektroakustische Musik, für die sie Klänge von klassischen Instrumenten und Feldaufnahmen verwendet. Seit 2000 kann sie ihre elektroakustischen Kompositionen national und zunehmend international aufführen.
Seit 2006 realisiert sie audiovisuelle Installationen, beteiligt sich an Theaterprojekten und hat Radiobeiträge für Deutschland Radio Kultur, FSK Radio in Hamburg und Radio Blau in Leipzig gemacht. Sie studierte Klangkunst & Akustische Kommunikation an der Universität der Künste, Berlin, hatte einen Lehrauftrag für "Szenische Klanggestaltung" an der HFBK Dresden, 2010 sowie 2008 an der UdK Berlin. Seit Februar 2011 gibt sie in Berlin Sound-Workshops für Kinder. Aufführungen, Ausstellungen, Screenings unter anderem beim LEM Festival Barcelona, One Minute Film Festival Aarau/Schweiz, Blurred Edges Festival Hamburg, bei der Woche des Hörspiels / Akademie der Künste Berlin, in den Sophiensaelen Berlin, 1st Roaming Tehran Biennial in Istanbul, Belgrad und Berlin.
heidrunschramm.net
myspace.com/sonatarec

Nicolas Wiese / [-Hyph-]

Nicolas Wiese, geboren 1976 in Itzehoe, ist ein audiovisueller Künstler und Komponist/Performer. Er lebt und arbeitet zur Zeit in Berlin. Wiese entwickelt Arbeiten in unterschiedlichen Medien und Formaten, die in zahlreichen verschiedenen Kontexten präsentiert werden – Installationen und raumbezogene Aufführungen, elektroakustische Kompositionen, relationale bzw. improvisierte Musik, Grafik, Radio und Experimentalfilm.
Seit 2002 hat er unter dem Pseudonym [-Hyph-] Musikstücke und audiovisuelle Arbeiten veröffentlicht und aufgeführt, die sich spezifisch auf seine Beobachtungen der Massenkultur-Mechanismen und daraus resultierenden bruchhaften Wahrnehmungsmustern beziehen. Tonträgerveröffentlichungen auf verschiedenen Labels wie Tourette (Houston/USA) und Walter Ulbricht Schallfolien (Hamburg), Auszeichnungen im Rahmen der Digital Arts Week (ETH Zürich) und seitens der CEC (Canadian Electroacoustic Community). Radioübertragungen auf öffentlich-rechtlichen und nichtkommerziellen Programmen wie Deutschlandradio Kultur, DRS 2 (Schweiz) und Resonance FM (UK).
Aufführungen/Konzerte/Ausstellungen/Installationen/Screenings (Auswahl):

nicolaswiese.com
youtube.com/user/nicolaswiese

Kakawaka

Kakawaka, X-NAVI:ET, TBC und Peter Kastner präsentieren Noise + Performance im Gängeviertel:

Kakawaka (Berlin) 
krovastyle könnte eine lösung sein... "krovastyle" kommt vom polnischen wort "krowa" (bedeutet "kuh", wenn sie also in polen das klo suchen und sagen "wo geht's hier zur toilette, krowa ?" nennen sie ihr gegenüber "kuh", seien sie vorsichtig!) und dem englischen wort "style", das soviel heisst wie "stil".krovastyle könnte ein magazin sein, das es nie gab.eine kuh ist gleichzeitig schwarz und weiss. sie hat 2 hörner, gibt milch und hat 4 mägen. sie kaut immer und immer wieder. im hinduismus sind kühe heilig. sie fressen gras und sagen "muh.". krovastyle ist purer rocknroll. 
chproductions.de/kakawaka/index.htm Kakawaka macht Noise. Oft mit Gabel.
Ca. 1987: Seepferdchen im Rosdorfer Freibad. Seit 2001: Noise im Internet. Seit 2005: Konzerte. Kollaborationsprojekte: Droise (mit Stephane Perrin, Yōsei Takahashi; gegr. 2007 in Tokio), Ika Wakakan (mit Iku Sakan; gegr. 2011 in Berlin)
Kakawaka makes noise. Often with a fork. Since 2001: Noise on the internet. Since 2005: Concerts. Collaborational projects: Droise (with Stephane Perrin, Yōsei Takahashi; founded 2007 in Tokyo), Ika Wakakan (with Iku Sakan; founded 2011 in Berlin
www.myspace.com/kakawaka

Ort: Hörbar | Brigittenstr. 5
Web: www.hoerbar-ev.de

Zurück zur Übersicht

«
7Dez 2019
8 
9 
10 
11 
12 
13 
14 
15 
16 
17 
18 
19 
20 
21 
22 
23 
24 
25 
26 
27 
28 
29 
30 
31 
1Jan 2020
2 
3 
4 
5 
6 
7 
login
VAMH
«