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Sa, 27.10.2012, 20:00 Uhr

"...die Erde still geküßt"

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"...die Erde still geküßt" Musik zur Nacht über Texte u.a. von Hildegard von Bingen, Novalis und Eichendorff Nacht - alles Leise scheint laut. Nacht - Monotonie der Dunkelheit. Nacht - Einzelne Lichter und dazwischen endloser Raum. Nacht - in leisen Tönen. Nacht - Minimalismus in fließenden Sequenzen. Nacht - Raum im tönenden Atem der Stimme. Programm: Nachtstück 1 Nachtstück 2 Nachtstück 3 Nachtstück 4 Tiina Zahn - Gesang und Improvisation Andreas Cessak - Sequenzer, Komposition, Konzept Vita: Andreas Cessak, electronics Andreas Cessak ist Chorleiter und ist von den künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten der menschlichen Stimme fasziniert. In seiner Tätigkeit als Chorleiter reichen seine Programme von früher Musik (Oswald von Wolkenstein) bis in die Gegenwartsliteratur. Auf der Suche nach neuen Klängen und Klangkombinationen interessiert ihn die Verbindung vom Klang der menschlichen Stimme mit den Möglichkeiten der elektronischen Modulation von akustischem Material. Tiina Zahn, Mezzosopran Tiina Zahn lebt und arbeitet als freischaffende Sängerin im Raum Hamburg und spannt mit ihrem Repertoire einen großen Bogen von Alter Musik bis hin zu zeitgenössischen Werken. Nach einer Ausbildung zur Ergotherapeutin absolvierte Tiina Zahn ihr Gesangsstudium an der Musikhochschule Dresden und besuchte zudem Meisterkurse bei Julia Hamari, Stuttgart, und Margreet Honig, Amsterdam sowie Wolfgang Rihm. Ergänzende Einblicke in Liedgestaltung erhielt sie in Zürich bei Hartmut Höll. Neben reger solistischer Konzerttätigkeit und Liederabenden im gesamtdeutschen Raum wirkt sie regelmäßig in hochrangigen Vokalensembles wie dem RIAS-Kammerchor und dem Rundfunkchor Berlin, dem NDR Chor Hamburg oder dem Collegium vocale Gent unter Philippe Herreweghe mit. Studien zur Stilistik und Aufführungspraxis Alter Musik führten Tiina Zahn zu Prof. Ludger Remy, Dresden, unter dessen Leitung sie mit dem Ensemble „Les Amis de Philippe“ Werke von Monteverdi sang. Weitere künstlerische Zusammenarbeit ergab sich mit zahlreichen Barockorchestern an Konzertstätten wie dem Französischen Dom in Berlin, dem Berliner Dom oder der Hauptkirche St. Michaelis Hamburg. Im August 2006 nahm sie an einer CD-Produktion des Bayrischen Rundfunks mit dem renommierten Barockensemble Bell'arte Salzburg teil, deren Veröffentlichung von der Kritik positiv aufgenommen wurde. Für die Rolle der Tisbe in Rossinis „La Cenerentola“ wurde sie in der Spielzeit 2007 an die Hamburger Kammeroper verpflichtet und wirkte dort in der Spielzeit 2010 bei einer Inszenierung des „Freischütz“ mit. Beim Jungen Musiktheater Hamburg war Tiina Zahn 2009 in einer aktualisierten Fassung der Oper „Rusalka“ von Antonin Dvorak zu erleben. Mit Andreas Cessak verbindet Tiina Zahn eine langjährige intensive musikalische Zusammenarbeit. In dem Projekt „drei Flügel...“ trifft die Musik Hildegard von Bingens auf experimentelle moderne Klänge – diese gelungene Synthese hat bereits zahlreiche Zuhörer in ihren Bann gezogen und begeistert.

Eintritt: 15,- / 10,- Euro
Ort: Forum Neue Musik in der Christianskirche | Klopstockplatz 2
Web: www.kirche-ottensen.de

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