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Do, 19.04.2012, 21:00 Uhr

Decoder Release Konzert

Bild zu Decoder Release Konzert

Hamburg hat eine neue Stimme für aktuelle Musik. Das Decoder Ensemble, eine “Band” für neue Klangkunst hat sich zusammengefunden, um eine internationale Bandbreite zeitgenössischer Musik zu präsentieren und so der Hamburger Szene neue Impulse zu verleihen. Experimentelle Instrumentalmusik, Kombinationen mit Elektronik, Konzeptkunst und vieles, für das noch keine gängige Schublade gefunden wurde macht das Repertoire des Ensembles aus. Auch wenn die gemeinsame Arbeit gerade erst begonnen hat sind die jungen Musiker der Formation längst keine Frischlinge mehr in ihrem Metier. Sie haben sich als Solisten, Performer oder Komponisten bereits einen Namen in der Neuen Musik-Szene in und außerhalb Hamburgs gemacht, und werden fortan ihr hohes künstlerisches Niveau im Team/als Kollektiv unter Beweis stellen. Im Mittelpunkt steht dabei die Zusammenarbeit mit Komponisten der jüngsten Generation, denen eine professionelle Aufführungs-Plattform für ihre Werke geboten wird. Das zeigt sich auch im Programm des Hamburger Debüt-Konzertes, unter anderem mit einem Werk des Berliner Komponisten Martin Schüttler, der in “taped & low-bit” das Phänomen des Liebesliedes ad absurdum führt. Er arbeitet dabei mit einer Reihe naheliegender Assoziationen, die auch allgegenwärtige Kitschmusik oder das Spiel der Geschlechter beinhaltet.

Das Thema Liebe wird ebenfalls von dem französischen Komponisten Georges Aperghis aufgegriffen, hier jedoch in Form einer prägnanten wie grotesken Mikro-Oper für drei Musiker.

Aus Frankreich stammt auch Benjamin de la Fuente, der vom Decoder Ensemble mit einem kraftvollen Stück für Schlagzeug und Keyboard präsentiert wird. Hier sind deutliche Einflüsse von aktueller Electronica-Musik nicht von der Hand zu weisen.

Larry Polansky hingegen, der im Neue-Musik-Milieu der US-amerikanischen Westküste zuhause ist, stellt den Musikern ein offenes Modell zur Verfügung. Die Komposition, die auf einem durchgehenden Minimal-Beat basiert, wird nach einem bestimmten Plan vom Ensemble selbst ausgearbeitet.

Darüberhinaus steht der Österreicher Bernhard Lang auf dem Programm, der in seinem auf elektronische Loops basierenden Werk für Stimme und Zither eine künstliche Dämonenwelt beschwört.

Ort: Markthalle
Web: decoder-ensemble.de/

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