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Fr, 19.09.2014, 21:00 Uhr

Datashock, Jetzmann & Pretty Lightning

Bild zu Datashock, Jetzmann & Pretty Lightning

DATASHOCK
Keine Oase in Sicht. Was tun? Das fragen sich auch Datashock aus Saarlouis auf ihrem neuen Album. Das 2003 gegründete musikalische Kollektiv vereint darauf in einer freien jam-basierten Art kosmisch-krautige Klänge mit psychedelischen Parts, die die Suche nach einer Oase angenehmer erscheinen lassen. Auch Freunde von Stoner oder Space-Rock werden in einzelnen Parts des neuen Albums den Ruf der Wüste hören können. Hier pendeln sich Synthesizer, Gitarren, Bass, Schlagzeug und Violine gepaart mit diversen Effekten und noch viel mehr andere akustische wie elektronische Gerätschaften in einem brodelnden Gebräu aufeinander ein, um unbeeindruckt von “zeitgenössischen musikalischen Trugbildern, nach alten Quellen frischer Sounds” (Holger Adam/testcard) zu suchen und so dem “Tod in der Saarvanne” zu entgehen. Die kosmische Karawane durchstreift nach den “Pyramiden von Gießen” weiter die Wüste um am Ende sagen zu können: “Herr mit dem Kelch, (das) hier muss es sein”.
www.datashock.bandcamp.com

JETZMANN
X: Herr Jetzmann, was für Musik machen Sie eigentlich?
J: Also, sie ist eher appollinisch mit einem gewissen dionysischen Element. Dystopie kommt nicht zu kurz, allerdings vor dem weltanschaulichen Hintergrund eines empathischen Realismus, gedämpft durch melancholischen Materialismus.
X: Na, vielen Dank.

Jetzmann aus Hamburg arbeitet als Komponist im Bereich Bühnenmusik, zuletzt für das Stück "Pure Hate“ im Haus der Kulturen der Welt in Berlin im Rahmen des Festivals "Böse Musik“, für die Performance "Speculation“ der Choreografin Begum Erciyas, die im Januar im HAU (Berlin) uraufgeführt wurde, und für „Duett“ mit der Choreografin Jenny Beyer auf Kampnagel (Hamburg.

Aktuelle Veröffentlichung: „Bullenwagen klaun und die Innenstadt demolieren“ (Riotbikesrecords) zusammen mit Ale Dumbsky als Jet Sky.

Im Konzert verbindet er improvisierte Loops und Kippfiguren aus Rhythmus und metabolistischem A-Rhythmus, speist einen Looper und andere Effekte mit Gitarre oder Bass und Geräuschen. Hinzu kommen eigene sowie fremde Texte. Unterstützt werden die Konzerte immer häufiger durch den Multiinstrumentalisten T. Gronau.
www.jetzmann.de
www.soundcloud.com/jetzmann

PRETTY LIGHTNING
Pretty Lightning wiederum sind ein Teil von Datashock. Was dieses Duo hier abliefert fällt jedoch eher unter die Rubrik heavy psychedelic Blues, gepaart mit Vocals die eher nach Geisterstimmen klingen. Treibende Drums und verhallte Gitarren, reduziert auf die Essenz. Sphärische Klänge aus einer anderen Dimension mit Gänsehauteffekt.
www.prettylightning.com

Eintritt: 7€
Ort: Westwerk | Admiralitätstraße 74
Web: westwerk.org

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