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Sa, 10.09.2016, 21:00 Uhr

Konus Quartet

Bild zu Konus Quartet

Als Kammermusikensemble mit wandelbarer Besetzung begeistert das Konus Quartett mit ausdrucksstarken und eigenwilligen Klängen. Es interpretiert vorwiegend zeitgenössische Originalliteratur, befasst sich aber ebenfalls mit Werken vergangener Jahrhunderte und mit Bearbeitungen für Saxophonbesetzung. “Swizz Saxophonists The Konus Quartet left people feeling an overwhelming sense of calm“ (Spencer Allman, The Huddersfield Daily Examiner) Programm: 1. Jürg Frey: Memoire Horizon (2014 / 30 min.)
2. Phill Niblock: To Two Tea Roses (2012 / 30 min.)
3. Nikolaus Gerszewski: Thrice again (2015, U.A. / 15 min)
Der Schweizer Komponist Jürg Frey ist Mitglied des Komponisten-Kollektivs Wandelweiser. Sein Stück “Memoire Horizon” ist von hypnotischer Wirkung: ein sich ständig wandelnder, quasi flüssiger Akkord unbestimmten Ursprungs, in dem jede minimale Veränderung eines einzelnen Tones sich jeweils auf die Wahrnehmung aller anderen Töne auswirkt.
Phill Niblock bearbeitet den Klang als Masse; durch Multi-Tracking baut er mikrotonale Cluster von extremer Dichte auf, die bei Live-Konzerten von der CD zugespielt werden. Das primäre Parameter seiner Musik ist die Tonbreite, also etwas das in traditioneller Musik gar nicht vorkommt, wo der Instrumentalton als bloßes Zeichen erscheint und in seiner Materialität quasi verleugnet wird.
Nikolaus Gerszewskis Stück “Thrice again” bewegt sich in einem gleichmäßig temperierten 36-Ton System. Die Tonfolge führt in einen Zwischenraum von Melodie und Struktur, d.h. die Töne sind weder als musikalische Funktionsträger, noch als Klangereignisse konzipiert, sondern als Auslöser von Verbindungen die der Hörer erst selbst herstellen muß.
gefördert von der Stadt Hamburg und dem Verband für aktuelle Musik Hamburg (VaMH)

Eintritt: 10 / 5 €
Ort: Golem

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